| Geschichte/Entwicklung |
| Geschrieben von: Sarina |
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Die Geschichte der Digitalkamera beginnt im Jahr 1963 mit der Vorstellung einer Videodisk-Kamera, welche von David Paul Grey, einem Mitarbeiter der Stanford University, erfunden wurde. Die Bilder der Kamera konnten nur für wenige Minuten gespeichert werden, allerdings war dieses Modell die erste Kamera, welche Standbilder überhaupt elektronisch speichern konnte. Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Digitalkamera ist das CCD, das so genannte Charged Coupled Device, welches durch Willard Boyle und George Smith ins Leben gerufen wurde. Das CCD ist ein lichtempfindlicher Chip, mit dessen Hilfe die aufgenommenen Bilder gespeichert werden können. Dabei ist diese Erfindung nicht nur ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Digitalkamera, sondern gilt sogar als endgültiger Durchbruch für die digitale Fotografie. Im Jahr 1970 erblickt die erste Solid-State-Kamera das Licht der Welt, welche das CCD als Bildaufzeichnungssektor verwendet. Dieses Modell ist eine Videokamera, da es zur damaligen Zeit sogar noch einfacher war, einen kleinen Film zu speichern als ein einzelnes Bild.
In der Mitte der 1970er Jahre erblickt die erste Sichtige Digitalkamera das Licht der Welt Eine weitere bedeutende Erfindung feiert bereits zwei Jahre später ihre Weltpremiere - die filmlose elektronische Kamera. Bereits seit 1973 sind die CCDs kommerziell erhältlich und werden in dieser Zeit von Fairchild Imaging mit einer Auflösung von 0,01 Megapixeln entwickelt und produziert. Ein Jahr daraufhin findet Gil Amelio eine Möglichkeit, die CCDs noch einfacher und auch industriell herzustellen. Die erste waschechte Digitalkamera debütiert in der Mitte der 1970er Jahre. Dieses Modell wird von Steve J. Sasson von der Marke Kodak konstruiert. Als Bildsensor für diese Kamera diente wiederum das CCD von Fairchild, zur damaligen Zeit benötigt der Chip noch 23 Sekunden, um ein Bild zu speichern. Kommerziell erhältlich ist die CCD-Kamera bereits seit dem Jahr 1976. Heutzutage ist die Digitalkamera auch aus den meisten privaten Haushalten gar nicht mehr wegzudenken Seit der Mitte der 1980er Jahre werden Digitalkameras von professionellen Fotografen verwendet. Diese Modelle werden zur damaligen Zeit hauptsächlich in den Geschäftsbereichen Studio-, Mode sowie in der Werbefotografie eingesetzt. Ab den 1990er Jahren hält die Digitalkamera auch in der Reportagefotografie Einzug. Die ersten serienreifen Modelle werden von den Marken Apple, Casio, Sony, Canon, Konica Minolta, Nikon sowie Olympus vorgestellt. Kurz nach der Jahrtausendwende präsentiert der Anbieter Kyocera erstmals eine digitale Spiegelreflexkamera. Das als DSLR, Digital Single Lens Reflex, bekannte Modell verfügt über einen Sensor in voller Kleinbildgröße. Heutzutage präsentiert der Elektro-Markt unzählige Modelle in vielen Ausstattungsstufen und Preisklassen. Seit der Jahrtausendwende sind die Kameras zudem auch im Heimanwenderbereich von hoher Bedeutung. Die digital anwendbaren Modelle erzielen aufgrund der stetig stark fallenden Preise in der heutigen Zeit höhere Umsätze als analoge Fotogeräte. Mittlerweile führt der Trend sogar dahin, dass viele Hersteller gar keine analogen Modelle mehr produzieren oder diese nur noch in geringen Ausführungen herstellen. |