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Geschrieben von: Babett
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Beim Neukauf von sperrigen Haushaltsgeräten oder schweren Möbeln muss man nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern auch die Lieferkosten im Blick behalten. Ein Schnäppchen kann sich bei den unvermeidlichen Mehrkosten zu einem Loch in der Haushaltskasse entwickeln. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat daher einen Vergleich der Lieferkosten durchgeführt und dafür zehn große Möbelhersteller unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist, dass sich die Kunden beim Möbelkauf teilweise auf zusätzliche Kosten von über hundert Euro einstellen müssen.
Beim Testkauf wurde eine Schrankwand für 600 Euro erstanden und sollte dann in eine 30 Kilometer entfernte Wohnung geliefert werden. Bei vielen Anbietern unterscheiden sich die Werte und Berechnungsmodelle für die anfallenden Lieferkosten deutlich. Die Lieferpreise orientieren sich in aller Regel am Warenwert. So müssen bei Ikea beispielsweise ab einem Möbelpreis von 450 Euro zusätzlich 89 Euro gezahlt werden. Wie viele Stücke man transportiert haben möchte sowie deren Gewicht ist dabei unwichtig. Doch auch bei Online-Händlern ist Vorsicht geboten. So kann beispielsweise das Bestellen beim Onlinewarenversandhaus Amazon mitunter kostspielig werden. Bestellt man direkt beim Unternehmen Amazon, bezahlt man ab einem Einkaufswert von 20 Euro keine Kosten für den Transport, beim Amazon-Partner Marketplace hingegen werden für jedes Kilo drei Euro berechnet. Im Test der Verbraucherzentrale wurden beim Kauf einer Waschmaschine mit einem Gewicht von 74 Kilo noch einmal rund 220 Euro zusätzlich berechnet. Eine Alternative zu diesen teuren Transportkosten ist es, die Waren im Möbelhaus zu kaufen und dann mit einem angemieteten Lieferwagen nach Hause zu transportieren. Die Kosten dafür fangen bei etwa 35 Euro an zuzüglich Spritkosten. |